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Leistung · Compliance bei Entsendung

Meldepflicht, A1, SOKA-BAU
– Compliance für entsandte Arbeitnehmer.

Vollständige Unterlagen für entsandte Arbeitnehmer auf deutschen Baustellen: Meldung beim Zoll vor Arbeitsbeginn, A1-Bescheinigung, Urlaubskassenverfahren der SOKA-BAU und Lohnnachweise. Für Einsätze in Belgien, den Niederlanden und Frankreich kommen LIMOSA, WagwEU und SIPSI hinzu.

Was Sie bekommen

So funktioniert es in der Praxis.

Drei Punkte, an denen sich unser Modell von einer typischen Vermittlerkette unterscheidet.

01

Deutschland zuerst: Zoll, A1, SOKA-BAU

Meldung beim Zoll über das Meldeportal-Mindestlohn vor Arbeitsbeginn, A1 von der polnischen ZUS, im Bauhauptgewerbe das Urlaubskassenverfahren der SOKA-BAU. Für Belgien LIMOSA, für die Niederlande die WagwEU-Meldung, für Frankreich SIPSI – für einzelne Fachkräfte und ganze Kolonnen.

02

Nachweise für Ihre Haftung als Auftraggeber

Als Auftraggeber haften Sie in Deutschland für Mindestlohn und SOKA-Beiträge Ihres Nachunternehmers. Der Operator führt das Archiv der Unterlagen und stellt Ihnen und den Prüfbehörden Lohn- und Meldenachweise auf Anforderung zur Verfügung.

03

Laufzeiten und Verlängerungen

Überwachung der Fristen von A1 und Meldungen, Verlängerung vor Ablauf ohne Unterbrechung der Arbeit, Benachrichtigung bei jeder Statusänderung.

Ablauf

Von der ersten Anfrage
bis zum Team auf der Baustelle.

Fristen und Verantwortlichkeiten stehen im Vertrag mit dem Partner-Operator – ohne Grauzonen.

01

Prüfung der vorhandenen Unterlagen

Der Operator prüft, welche Unterlagen Ihre Leute bereits haben und was ausgestellt oder verlängert werden muss.

02

Fehlende Unterlagen ausstellen

Die A1 wird bei der ZUS in Polen beantragt, die Meldungen laufen über die offiziellen Portale der Einsatzländer – in Deutschland über das Meldeportal des Zolls.

03

Übergabe und Archiv

Das vollständige Paket geht an Sie und bleibt für Kontrollen beim Operator. Kopien liegen beim Vorarbeiter auf der Baustelle bereit.

04

Fristen im Blick

Automatische Erinnerung 30 Tage vor Ablauf jedes Dokuments. Die Verlängerung kommt vor dem Stichtag.

Häufige Fragen

Antworten vor dem ersten Gespräch.

Wir erledigen einen Teil der Unterlagen selbst – bleibt das so?

Ja. Der Operator kann nur die Positionen übernehmen, bei denen Sie Hilfe brauchen, etwa nur die A1 oder nur die Meldung beim Zoll. Das komplette Paket ist in der Summe meist günstiger.

Wie lange dauern die Unterlagen?

A1 3–10 Werktage, LIMOSA, SIPSI und WagwEU 1–3 Tage, die Meldung beim Zoll vor Arbeitsbeginn. Bei dringenden Projekten ist eine beschleunigte Abwicklung möglich.

Was gilt für Drittstaatsangehörige?

Fachkräfte aus der Ukraine, Moldau und Belarus brauchen vor Arbeitsbeginn einen polnischen Aufenthaltstitel und eine Arbeitserlaubnis. Der Operator prüft beides bei der Aufnahme in die Reserve.

Wer trägt ein Bußgeld?

Der Operator haftet für Fehler bei der Abwicklung der Entsendung. Entsteht durch einen solchen Fehler ein Bußgeld, stellt der Operator Sie davon frei – die Bedingungen stehen im Vertrag.

Arbeiten Sie mit direkten Verträgen?

Ja. Der Vertrag wird direkt mit dem Partner-Operator geschlossen. BRIGGO ist zentraler Ansprechpartner und Koordinator, aber kein weiteres Glied in der Kette der Anstellung.